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Ich bin auf der Suche nach einem passenden Content Management System für mein(e) Projekt(e).

Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich die eierlegende Wollmilchsau fände:

  1. leicht einzurichten und zu bedienen
  2. hochflexibel und anpassbar
  3. große Community für Unterstützung und Support
  4. läßt sich mit vBulletin integieren
  5. gute Templates sind vorhanden
  6. Kostenfrei (Open Source)

Bei meiner Suche bin ich auf folgende CMS gestossen:

Erstmal habe ich einige Systeme gefunden, die zwar auf den ersten Blick recht nett wirkten, aber letztendlich für mein Hauptprojekt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommen:

CMSimpel

Ein ganz kleines und einfach gestricktes CMS. Die Navigationsstruktur ergibt sich einfach aus den Überschriften. Für mein Vorhaben dann doch zu einfach.

CMBasic

Ebenfalls ein sehr einfaches CMS. Ideal falls man wirklich nur ein einfaches CMS braucht. Wer keine Benutzerverwaltung bzw. ein ausgefeiltes Redaktionssystem braucht ist mit diesem deutschen MiniCMS gut bedient. Es gibt in einer 2006er Ausgabe des Magazins „Internet Intern“ ein ausführliches Tutorial zu dem CMS (welche Ausgabe genau weiß ich im Moment nicht … wird nachgereicht).

e107

… ist ein weiteres nettes CMS. Ebenso wie …

sNews

klein, smart, chick … mehr dazu hier

Website Baker

Ein junges deutsches Projekt mit leider noch nicht so hohem Verbreitungsgrad.

Koobi

… ist leider ab der Standartversion kostenpflichtig (ca. 140,- EUR). Es wirkt sehr professionell und scheint auch eine großere Zahl von Anhängern zu haben.

Von Nuke oder dem Spinnoff Postnuke bin ich nicht besonders begeistert. Dies ist zwar das erste weitverbreitete „Volks CMS“ und erfreut sich auch heute noch einer großen Zahl an Anhängern, aber einerseits sehen die meisten Seiten mit diesem System grauenhaft aus und darüber hinaus hat Nuke und seine Derivate generell keinen guten Ruf bei Profis. Zu der Nukefamilie gehört auch Xoops, was auf mich schon einen etwas solideren Eindruck macht als die beiden anderen Nukesysteme. Aber wenn ich aus Gründen der großen Nutzer und Entwicklergemeinde auf ein „Volks CMS“ setzten würde, dann wäre es schon eher …

Joomla

Joomla (vormals Mambo) ist z.Zt. wohl das beliebteste CMS für Einsteiger und Anwender mit geringen Kenntnissen in Punkto PHP, CSS und HTML. Die große Community sorgt für viel Unterstützung und bringt schnell für die verschiedensten Probleme oder Anforderungen Lösungen hervor. Von Experten wird es tendenziell verschmäht und als zu unprofessionell betrachtet. Obwohl es durchaus auch professionelle Joomla Websites gibt. Die Versuchung auf die große Unterstützung zu setzten und das breite Angebot an Themes und Erweiterungen zu nutzen ist sehr groß für mich mit meinen Begrenzten Code und Webdesign Kenntnissen.

CMS Made Simpel

Ist ein weiterer interessanter Kandidat. Ein einfaches und sehr leistungsfähiges CMS mit großer Community (es findet sich sogar ein Deutscher Bereich im Supportforum). Das sich relativ schnell aus einem sehr einfachen CMS weiterentwickelt.

Letztendlich hängengeblieben bin ich erstmal bei …

Drupal

Das System ist sehr vielversprechend, professionell und macht viel möglich. Der Nachteil ist dabei, dass man seine Seite nicht in 5 Minuten online hat. Sobald man etwas mehr als die Grundfunktionen benötigt ist Einarbeitung in das System erforderlich. Damit passt Drupal genau genommen nicht zu der Überschrift, da es zumindest nach meinem Empfinden kein „einfaches“ CMS ist.

Obwohl WordPress eigentlich ein Blogsystem ist, möchte ich es hier zumindest noch erwähnen, da es sich mit gutem Willen und etwas Spucke auch als „einfaches“ CMS nutzen lässt!

Wer sich weiter im Bereich der freien CMS umsehen möchte, für den ist Opensourcecms.com eine empfehlenswerte Anlaufstelle mit einer guten Übersicht zu freien CMS-Projekten. Übrigens sind dort ebenfalls Infos zu freier Software für Blogs, Foren, E-Commerce, Groupware, e-Learning, Image Galleries und Wikis zu finden. Darüber hinaus sind auch auf cmsmatrix.org Infos zu CMS-Systemen zu finden.

Neben den anfangs von mir beachteten Aspekten der benötigten Zeit und des benötigten Know-Hows zur Installation, Ausgestaltung und Pflege des CMS stellt sich für mich nun noch die Frage der Funktionalität in Bezug auf meine Ziele.

Dies führt für mich zur Frage: Blog, Wiki, Forum, CMS oder alles zusammen?