WordPress: htaccess & 403 Forbidden Fehlermeldung

von Nils am 26. Juli 2009

403_Forbidden_acess_server-1.pngIch habe bei in einem neuen Hosting Paket gerade ein frisches WordPress aufgesetzt. Erst ging alles recht flott, aber dann wollte ich die ‚hübschen‘ Permalinks (sprechende URLs) wie gewohnt einschalten. WordPress generiert nach Möglichkeit die benötigte .htaccess Datei selbst. Ansonsten wird einem angezeigt, was man bitte in die selbst anzulegende .htaccess Datei schreiben soll.

In meinem Fall konnte WordPress die .htaccess selbst generieren. Allerdings mit dem Ergebnis, dass jegliche Zugriffe auf die Website mit einem 403 „Forbidden – You don’t have permission to access / on this server“ Fehler quittiert wurden. Erst nach Löschen der .htaccess und dem Zurückstellen auf die Basis Permalinkstruktur funktionierte wieder alles.

Nach kurzer Recherche erfuhr ich, dass eine der häufigsten Ursache für dieses Problem, das Fehlen des heute eigentlich schon zum Web Hosting Standard gehörendem mod_rewrite Modul des Apache Servers gehört. Und tatsächlich bei diesem Hoster musste man erst die Aktivierung des mod_rewrite Moduls beantragen. Also geschwind den Support angeschrieben und um die Aktivierung gebeten. Dieser antwortete recht zügig, dass mod_rewrite in ca. 10 Minuten aktiv sein werde.

htaccess_dateirechte_600-1.pngNach einer kurzen Pause spuckte der Server immer noch den „Forbidden 403“ Fehler bei der Aktivierung der schicken Permalinks aus. Nach einigem hin- und her mit dem Support und dem wohl heutzutage unvermeidlichen Unfug, der einem in solchen Problemsituationen erzählt wird (die .htaccess funktioniere nur, wenn Sie in dem über der WordPress Installation liegendem Ordner liegt :? ).

htaccess_dateirechte_644.pngDes Rätsels Lösung: die .htaccess Datei hatte nach der Erstellung durch WordPress nur 600er Dateirechte erhalten und blockierte so den Zugriff. Nach einer Änderung der Dateirechte auf 644 funktionierte es dann auch mit den schniecken Permalinks.

Als recht hilfreich erwiesen sich zwei Foren in denen ich einige Informationen sammeln konnte. Einmal das Server Support Forum und dann entdeckte ich zu meiner Überraschung, dass es eine sehr umfrangreiche Website gibt, die sich ausschließlich auf das eine Thema fokussiert: modrewrite.de Community Forum

{ 8 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

1 Andreas August 11, 2009 um 12:15

Danke! War schon kurz vorm verzweifeln!

2 Sarek August 17, 2009 um 23:15

Hi,

super Posting, hat mich auf die richtige Spur gebracht. Wenn es bei mir auch leicht anders war. Die Permissions waren bei mir wohl korrekt, allerdings fehlte in der .htaccess noch die Zeile

Options FollowSymlinks

Danach liefs auch bei mir.

Gruß

Sarek

3 fantasmo Oktober 21, 2009 um 11:10

Wollte die Permalinks mit der Struktur “category/postname” machen. Dann kommt eben dieser Satz… “Wenn htaccess beschreibbar wäre…”. Da hab ich dieses Stück Code in meine htaccess eingefügt und versucht nochmal Posting, Category oder Page aufzurufen… ist aber immernoch kaputt (404).

PS: Eine _.htaccess gibts bei mir unter “publichtml” und mein Blog selbst liegt dann nochmal in seinem eigenen Unterordner… Ich soll da keine htaccess IM Wordpress-Ordner anlegen oder?!
Ach und meine htaccess hat von Naturaus nur nen _ (nen Unterstrich) als Dateiname.

Ich hab auch mal alle möglichen Rechte von htaccess auf aktiv gesetzt. Bringt aber auch nix!

Weiß jemand jetzt noch nen Rat, woran’s liegen könnte?

4 Nils Oktober 23, 2009 um 13:05

Hmmm, zunächst mal muss die .htaccess Datei auch genau so benannt sein. Ein Unterstrich zu Beginn bewirkt meines Wissens, dass die Datei vom Server nicht berücksichtigt wird. Ändere das bitte mittels FTP-Programm auf ‘.htaccess’. Die .htaccess würde ich auch in den WordPress-Ordner legen. Normalerweise gilt das was in der .htaccess steht für den Ordner in dem diese liegt und alle Unterordner – außer es gibt weitere .htaccess Dateien in den Unterordnern (z.B. legt das WP-Super Cache Plugin so etwas an).

Es gibt leider auch einige Web Space Anbieter, die das für die Umschreibung benötigte mod_rewrite Modul des Apache Web Servers erst auf Anfrage freischalten. Das wäre auch noch eine Möglichkeit.

5 kotumitzki April 29, 2010 um 16:42

Hallo,
habe Eure Korrespondenz mit Interesse und Ehrfurcht gelesen. Bestimmt habt Ihr Wissen, was ich in Lichtjahren nicht haben werde.
Auch ich habe das Problem mit “403 Forbidden”!
Ich wünsche Euch, daß Ihr nun klar kommt mit diesem Problem, aber ich kann aus so viel fachlichem Hin und Her nichts entnehmen, was mich weiterbringen könnte.
Das ist nicht böse gemeint – nur scheint mir mit meinen kargen Wissen, daß ich kaum eine Chance hab diese “blöde” Meldung (403…..) i. d. Griff zu kriegen.
Gruß

6 Nils Mai 7, 2010 um 21:57

Wie wäre es denn, wenn du Dein Glück mit einer genaueren Beschreibung des Problems in einem der im Artikel erwähnten Foren versuchst? Da wird auch nicht Experten geholfen ;) .

7 Jan Mai 17, 2010 um 09:24

Super Info. Habe dank “Options FollowSymlinks” integrieren das Teil zum laufen bekommen. :-)

8 Robert Mai 31, 2010 um 22:22

Danke für den Tipp. Habe ein ähnliches Problem mit gleichem Ergebnis.
Bei mir scheint das Problem an dem GoogleAnalytics-Kampagnen Tracking-Code zu liegen, der das über die URL mit nimmt. Ich meine dieses ?utm_source=XYZ&utm_campaign=ABCusw. Mein Problem ist hierbei, dass dann auch kein anderer Klick auf einen Link funktioniert, sondern verboten wird. Ebenso das Absenden von Kommentaren etc.

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