Soll ich wechseln? Serendipity als Alternative zu WordPress

von Nils am 24. November 2006

serendipitylogoNachdem ich im Software Guide den Artikel “Serendipity — Alternative zu WordPress” gelesen habe, war ich schon drauf und dran zumindest einen meiner Blogs auf das s9y genannte System umzustellen. Die Vorteile von s9y klingen so überzeugend. Was die Sache für mich als Blogwart mit beschränktem PHP und CSS Horizont so interessant macht ist, dass sich ein Großteil der Änderungen an dem Aufbau der Templates per Mausklick erledigen lassen sollen.

Da im Artikel keinerlei Nachteile von Serendipity aufgeführt werden, habe ich allerdings ein ungutes Gefühl. Nicht weil alles schlecht sein muss, sondern weil es meiner Erfahrung nach keine eierlegende Wollmilchsäue gibt. Daher habe ich mich entschieden erstmal einen Testlauf durchzuführen.

Über meine Erfahrungen werde ich hier berichten.

Nachtrag 1:

Ich habe jetzt unter http://s9y.bnsah.de/ einen Serendipity Testblog aufgesetzt. Die Installation ging glatt über die Bühne und das erste Herumprobieren verlief auch gut. Ich werde in den nächsten Tage mal ein wenig “probebloggen” und versuchen einen ähnlichen Funktionsstand wie bei meinen WordPressblogs mit allen genutzten Plugins zu erreichen.

Darüber hinaus habe ich gerade zu meiner Freude in einer neuen Nachricht auf Software Guide entdeckt, dass Armin Farlion Meier, der den o.g. Artikel geschrieben hat, jetzt als Co-Autor im Software Guide tätig wird und eine Artikelserie zu Serendipity verfassen will. Hierfür hat Michael Wöhrer eine eigene Kategorie Serendipity eröffnet und anscheinend hat sich der Serendipityentwickler Garvin Hicking bereit erklärt, Farlion bei seiner Artikelserie unterstützend zur Seite zu stehen. Klingt alles sehr vielversprechend.

Nachtrag 2:

Durch Robert Lender habe ich zumindest einen kurzen Artikel im Late Night Blog mit einem WordPress <> Serendipity Vergleich gefunden.

{ 2 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

1 Robert Lender November 28, 2006 um 18:36

Freut mich, dass du einen Umstieg probierst.
Natürlich gibt es auch bei S9y Nachteile. Wobei Nachteile eher heissen mag, WP hat seine Stärken und Schwächen und S9y ebenso.
Man sollte wissen, was man so braucht oder Features anwenden will – danach kann man einfacher sagen, welches System passt.
Ich will hier gar nicht die Positivas von S9y aufzählen – aber rund 200 Plugins bieten wohl für viele etwas und die Community (insbesondere Garvin und Co.) helfen gerne, freundlich und rasch. Neue Ideen werden aufgenommen und oft auch wirklich umgesetzt. So konnte ich in den 1 1/2 Jahren aktiven Bloggens mit S9y schon mehr als eine handvoll Pluginideen meinerseits in Code “gegossen” erblicken.

2 Nils Schulte am Hülse November 28, 2006 um 21:43

Hallo Robert,

die Sache reizt mich schon …

ABER unabhängig wie gut oder sagen wir lieber wie passend s9y ist, bin ich immer schnell von neuen Entdeckungen begeistert. Was zwar einerseits nicht verkehrt ist, andererseits “verschwende” ich Zeit und Energie, weil ich mich in drei oder mehr Systeme halbwegs einarbeite bis ich dann meines gefunden habe.

Da ich erst seit kurzem aktiv Blogge und mich dabei grade einigermaßen in Wordpress eingefunden habe, werde ich dieses “gewonnene” Terrain nicht zu schnell wieder abgeben. Ich kann dir z.B. auch nicht so genau schreiben welche Plugins ich benötige, da ich z.Zt. meinen Bedarf erst nach und nach entdecke.

Letzte Woche ein Statistikplugin, diese Woche erst nur ein You Tube Plugin, dann benötigte ich auch was für Google Video … zwischendurch probiere ich wie hier z.B. mal ein Ranking Plugin aus … mal sehen was als nächstes kommt.

Ich denke daher es ist wahrscheinlicher, dass ich mit s9y einen dritten Blog starte und mich dort langsam an die Sache herantaste. Grenzen sind mir da allein schon durch mein Kontingent an Freizeit gesetzt.

Was ich aber bisher gesehen habe hat mich davon überzeugt, dass s9y vom Potential her Wordpress in nichts nachsteht :) .

… oha, schon wieder viel zu viel geschrieben …

Gute Nacht

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