Ich habe schon mal begonnen mich nach den Möglichkeiten des Drupal-Imports meiner früheren Blogbeiträge unter WordPress umzusehen. Leider sieht es nicht so rosig aus wie ich es gehofft hatte. In Drupal selbst gibt es keine solche Importfunktion.
Als Lösungsmöglichkeiten habe ich zunächst Hinweise auf das wp2drupal Modul gefunden. Leider ist das Modul schon etwas angegraut und wohl nur für Drupal 4.7 verfügbar. Direkt auf Drupal.org gibt es einen Thread zu dem Modul in dem viele Benutzer ihre Erfahrungen wiedergegeben haben: WordPress to Drupal migration module released. Danach hat jemand das alte Modul gepatched, so dass es auch mit Drupal 5.x funktioniert. Merkwürdigerweise habe ich in dem Thread kein funktionierenden Downloadlink zu dem angepassten Modul gefunden.
Dann habe ich einen weiteren Thread zu dem Thema entdeckt "WordPress -> Drupal?" in dem ein anderer User ebenfalls das alte Modul angepasst hat. Glücklicherweise gibt es hier auch einen Link zu einer Downloadseite: Migrate from WordPress to Drupal (4.7 – 5.x).
Während meiner Nachforschungen bin ich auf eine weitere Möglichkeit aufmerksam geworden: ein Desktop "conversion program", dass in einer Windows-, Linux- und Macvariante angeboten wird. Dabei ist nicht nur ein Import von WordPress, sondern auch von dem Blogsystem b2evolution möglich. Die Programmvarianten lassen sich hier herunterladen und es gibt einen ausführlichen User’s Guide. Leider funktioniert die derzeitige Version nicht mit der im Moment aktuellen Version 2.3 von WordPress. Aufgrund einiger mißlicher Umstände, hat sich der Autor entschieden die zukünftigen Versionen des Programms in einer neuen Programmiersprache zu entwickeln. Da er diese erst erlernen muss, kann es noch eine Weile dauern. Es gibt glücklicherweise einen Hinweis, wie man ein Downgrade von WordPress 2.3 auf 2.2 bewerkstelligen kann, so dass dann die Kovertierung mit dem Programm durchführbar ist: Have WordPress 2.3+? Never fear, you can downgrade easily!
Die Desktop-Variante ist besonders interessant für sehr umfangreiche Datenbanken, da Module, die online arbeiten, immer Gefahr laufen durch eine zu lange Laufzeit ein Timeout zu provozieren.
Bisher habe ich beide Lösungen nicht getestet. Wenn es soweit ist, werde ich über die Ergebnisse berichten. Aktuell gibt es zu dem Thema auch einen Thread im Drupalcenter Forum: Migration von WordPress?.
Nachtrag 1: Ich habe noch einen Artikel zum Thema gefunden. Da hat sich jemand allerdings ohne die genannten Tools durch die Migration gebissen: WordPressimport, die dritte, vierte und fünfte.
Nachtrag 2: Mittlerweile habe ich es geschafft alle alten Artikel zu importieren und einen Erfahrungsbericht zu verfassen.



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Thanks for the reference. Only yesterday somebody posted a comment at my site explaining how to downgrade from Wordpress 2.3 to 2.2 and then convert using my converter program. I made that comment into a post which can be found here http://superjacent.net/cms/?q=node/729.
I hope writing in English is okay for this site. I used Google translate feature to read it in English.
Hi Steve,
writing in English is absolutely OK! Your hint is wonderful, because i already updated my WordPress installation to Version 2.3. Now i can use your program to convert the database. Thank you for providing this program. I think in the near future there will be more and more guys who want to switch from WordPress to Drupal. They will need such a tool to take their data with them without too many trouble.
Eigentlich eher professionell situativ, weil ich ja viel Extrawünsche hatte.
Im Grund könnte man das aber zu einem nachahmbaren Weg ausbauen.
Der Wordpress XML-Export ist ziemlich vollständig darauf kann man gut
arbeiten und er ist prima UTF-8 weil er durch alle Filter läuft, die WP
sonst auch zum Rendern benutzt.
Doof ist nur, dass man nicht alle Post auf einmal importieren kann, weshalb

ich immer nur ein Post importiert habe und als Ergebnis eine HTML-Seite mit
Javascriptcode zurückgeliefert habe, der dann die gleiche Seite wieder aufruft.
Darf man halt auf GAR KEINEN Fall den Browser zumachen zwischendurch.
So oder war es aber ein Haufen Arbeit und um das für andere nachahmbar zu machen
wäre es noch weit mehr aufwand. Da sollten wir lieber bei der Association drauf drängen,
dass die Importschnittstellen für alle wichtigen System entwickeln und supporten.
Wordpress macht das schließlich auch.
Beste Grüße
Hi. Leider habe ich heute erst deinen Kommentar bei mir gefunden.
Es gab mehrere Gründe aus denen ich mit durch die Migration selber gebissen habe:
1. Bei mir läuft schon Drupal6 und die bestehenden Migrations Module laufen darauf noch nicht.
2. Ich hatte in Wordpress meine Posts massiv mit dem WP-Metadatensystem angereichert, und die Daten wollte ich gleichzeitig als Terms in Drupal importieren.
3. Außerdem wollte ich beim Import bestimte WP-Posts an Hand der Kategorie in bestimmte Node-Typen umwandeln. Das bot auch kein Modul
4. Das Conversion Ding kannte ich schlicht nicht.
Ich hoffe, das hilft noch. Naja, offenbar bist Du ja schon in Drupal angekommen.
Das ist ja lustig …
Auch ich hatte bis gestern vergessen, dass ich bei Dir nachgefragt habe und nach einer kurzem Besuch bei Dir vermutet, dass die Frage einfach untergegangen ist. Heute nun ist Deine ausführliche Antwort da.
Meine Frage zielte zu dem Zeitpunkt mehr darauf ab mögliche Schwachpunkte im Vorfeld zu klären. Mittlerweile bin ich ja wie du schreibst in Drupal angekommen. Da mein Datenbank Know-How eher primitiv aussieht, habe ich einmal das Programm getestet (hatte leider Schwierigkeiten mit Umlauten) und dann den Umzug mit Hilfe des Moduls durchgeführt mit anschließender manueller Nachbearbeitung.
War Dein Migrationsvorgang systematisch (also nachahmbar für andere) oder eher professionell situativ
?
Hehe, klingt wirklich nach abenteuerlich, arbeitsreichem Arbeitsablauf! Mit dem Modul ließen sich die gesammelten Beiträge recht gut importieren. Aber bei Sonderzeichen im Titel hat es nicht ordentlich geklappt (und damit auch in den entsprechend angelegten URL’s). Darüber hinaus bin ich hier auf reines Tagging umgestiegen und das Modul importiert nur die Kategorien. Damit habe ich letztendlich auch jeden Beitrag nochmal angefasst.
Das erinnert mich daran, dass ich darüber eigentlich noch einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben wollte. Zur Zeit scheint sich doch der ein oder andere aufzumachen von WordPress auf Drupal zu wechseln.
Du hast Recht. Es sollte wirklich eine ordentliche Schnittstelle geben. Ich habe von so etwas leider keine Ahnung, aber vielleicht könnte man sogar auf dem bestehenden Modul aufbauen. Das war funktionell schon recht gut ausgestattet: man kann wählen wie alte Autoren auf bestehende gemapt werden, es lassen sich automatisch Redirect’s anlegen für die Umleitung der alten URL’s auf die neuen und einige nette Funktionen mehr.
ich habe vor einiger Zeit auch mal nach einer Lösung für einen Umzug von Wordpress nach Drupal gesucht, allerdings nicht funktionierendes gefunden. Da blieb mir nichts anderes übrig als über 70 Artikel von Hand, umzuziehen.Das war eine ganz schön nervige Arbeit, aber mit dem Ergebnis bin ich vollkommen zufrieden.
In diesem Sinne…