Lasse ich mich bei der Wahl des CMS durch das Design der Themes bestimmen?

by Nils on 18. Oktober 2006

Mein Anspruch an die Gestaltung eines Themes bzw. Templates ist paradoxerweise gleichzeitig hoch und niedrig.

Niedrig, weil ich gerne ein bestehendes Theme nutzen will, dass ich kaum verändern möchte, um einerseits Zeit und Arbeit zu sparen und andererseits bei Problemen leichter Hilfe zu finden. Hinzu kommt, dass dann die Chance hoch ist bei Updates des genutzten CMS ggf. auch auf ein benötigtes Themeupdate leicht zugreifen zu können. Ich kann durchaus damit leben, wenn ein von mir genutztes Theme weit verbreitet ist.

Einen hohen Anspruch habe ich an die Gestaltung des Themes. Es muss einfach gut wirken und optisch sowohl ansprechend als auch übersichtlich und funktionell sein.

Ein sehr gutes Beispiele ist für mich das WordPress K2-Theme. Es ist optisch ansprechend und hat dabei eine klare Linie. In sich stimmig und passend für die Inhalte eines Blogs. Selbst die Schrifttype und -größe ist einfach klasse (keine Minischrift wie bei vielen anderen ansonsten durchaus ansprechenden Designs).

Etwas biederer und auch sehr häufig genutzt, aber ähnlich gut finde ich das andreas01 Theme von Andreas Viklund, das mittlerweile für fast jedes CMS-System angepasst wurde.

Bei meiner Suche nach einem passendem CMS ist die Frage nach den vorhandenen Themes oder Templates für mich ausgesprochen wichtig, da ich mir die Zeit und Mühe der Themeerstellung sparen möchte.

Es gibt für Drupal zwar eine ansehnliche Zahl an fertigen, downloadbaren Themes, leider sind für meinen Geschmack wenig ansehnliche dabei. Es gibt eine Adaption des WordPress K2 Themes, nur will es bei meiner Drupalinstallation mit dem Navigationsenü nicht so recht klappen.

Bei meiner Recherche in Sachen Joomla Themes war ich schier überwältigt allein von der Menge an verfügbaren freien Themes. Allerdings finden sich dort auch nach längerer Suche wenige, die mich wirklich ansprechen. Interessant fand ich ein kostenpflichtiges Angebot der Firma CompassDesigns. Insbesondere das Voodo Template fällt mir hier ins Auge.

Letztendlich kommen bei mir dann aber wieder die funktionellen Gesichtspunkte in den Vordergrund:

  • Drupal hat eine um Welten bessere Kategoriesierungsfunktion (Stichwort: Taxonomie) als Joomla.
  • Der Wrapper von Joomla in Verbindung mit der vBulletin Bridge ist natürlich ein großer Vorteil, um leicht mein geliebtes vBulletin Forum zu integrieren.

Meine Tendenz geht immer noch zu Drupal, obwohl ich vermutlich mit Joomla erstmal schneller an das erste Zwischenziel gelangen würde.

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