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Nach dem Update meines iPhone 4S auf iOS 7 bemerkte ich (leider erste nach einiger Zeit), dass die mit der iPhone eigenen Kamera App geschossenen Fotos keine GPS Daten enthielten. Ich nutze meist die integrierte Kamera App, da diese sich schön schnell über den Lock Screen aktivieren lässt. Ein erster kurzer Test zeigte mir ein erstaunliches Ergebnis.

Ich schoß kurz hintereinander ein Foto mit der Appel Kamera App und anschließend eines mit der third Party App Camera+. Ergebnis: Fotos, die ich mit Camera+ schoss und anschließend in Aufnahmen speicherte, enthielten GPS Daten, während die direkt mit der Apple App geschossenen Fotos keinerlei Geoinformationen enthielten.

Alles sehr verwunderlich. Eine kurze Recherche ergab, dass natürlich die nötigen Rechte unter Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste freigegeben sein müssen. Als ich dies überprüfen wollte, fand ich dort alle möglichen Freigaben für die verschiedensten Programme, aber keinen Eintrag für die Kamera App oder unter der englischen Bezeichnung Camera über den ich den Zugriff auf die Ortungsdaten hätte steuern können. Ich suchte erst nach anderen Stelle in den Optionen, ob die passende Einstellung dort zu finden sei – ohne Erfolg. Auch im Netz fand ich keine passende Hinweise.

Dann hatte ich die zündende Idee die Kamera App nicht über den Lock Screen zu starten, sondern ganz „normal“ über das Programm Icon. Und obwohl ich die Kamera App schon wochenlang regelmäßig über den Lock Screen genutzt habe, erschien erst jetzt prompt nach dem Programmstart die Abfrage, ob die Kamera App die Ortungsdienste des iPhones nutzen dürfe. Erst nachdem ich hier zustimmte, erschien anschließend der entsprechende Eintrag in den Datenschutzeinstellungen des iPhones zu der Kamera App über den man die Rechte ein und ausschalten kann.


–> Problem gelöst 🙂 !