Drupal einrichten

by Nils on 30. November 2007

bagger spielen 138339Hier pflege ich meine ToDo-Liste für die Einrichtung meines Drupal-Blogs. Da ich kein professioneller Webworker bin, benötige ich für die einzelnen Schritte sicher mehr Zeit als geübte Webdesigner oder Programmierer. Dabei können meine Problemlösungen durchaus umständlicher ausfallen als sie es sein müssten. Ebenso ist die Art meines Vorgehens sowie die Reihenfolge auf meine subjektive Prioritätensetzung oder auch Laune ( ;) ) zurückzuführen und sicherlich nicht als übliche Vorgehensweise zu verallgemeinern. Allerdings hoffe ich, dass der ein oder andere anhand dieser Liste etwas besser einschätzen kann, ob die Nutzung von Drupal als CMS oder “Blogmittel” für sein Vorhaben und Kenntnisstand sinnvoll ist und mit welchem Anspruch und Aufwand bei der Einrichtung zu rechnen ist.

(Foto: Bagger im Liebesspiel © enhotec / PIXELIO)

Zunächst folgen die noch anstehenden Aufgaben und Ideen. Die Reihenfolge der Aufzählung ist für mich eher ein Anhaltspunkt als eine strikt einzuhaltende Vorgabe. Die bereits erledigten Aufgaben finden sich weiter unten.

Noch anstehende Aufgaben und Ideen:

  1. Hintergrundbilder der Karteikartenreiternavigation farblich anpassen
  2. Grundsätzliche Entscheidung treffen, wie Bilder in die Beiträge integriert werden sollen (Image Modul oder IMCE)
  3. Kommentarbeiträge gestalten: “(nicht überprüft)” hinter den Namen unregistrierten Benutzer entfernen, wechselnde Farben; Autorenkommentare gesondert farblich absetzten; weitere CSS-Gestaltung
  4. Teaseransicht der Artikel gestalten
  5. Thematisch unterschiedliche Feeds anbieten und entsprechend in der Sidebar “bewerben”
  6. CSS-Formatierung für Zitate hübscher gestalten.
  7. Headerbild: ein paar Kleinigkeiten korregieren und “Notizblog eines professionellen Laien” Schriftzug hinzufügen.
  8. Titel-Tag: das Trennzeichen “|” mit einem “«” ersetzten
  9. Sidebargestaltung: erstmal eine grundsätzliche Vorstellung entwickeln
  10. In das CCK (Content Construction Kit) Modukl von Drupal einarbeiten, um ggf. das “Now Reading” Plugin für WordPress nachstellen zu können
  11. Formular zur Kontaktaufnahme gestalten

 

Bereits erledigte Aufgaben:

  1. Drupal installieren; dabei “files” Ordner erstellen und für Rechte für den Zugriff setzen und ggf. Sprache einstellen und Sprachdateien importieren; Grundeinstellungen in der “website Information” treffen
  2. kontrollieren, ob die Einstellungen von Datum und Uhrzeit stimmen und die Anzeigearten den eigenen Wünschen entsprechen
  3. Module hochladen und aktivieren (ggf. Update des Datenbankschemas und Sprachdateien der installierten Module importieren)
  4. Admin Menu Modul: zur besseren Navigation in der Administration
  5. Cronjob einrichten zur regelmäßigen Aktivierung der Verwaltungsaufgaben (Suchindex, Modulstatus, etc.). Die aufzurufende Datei ist: “www.yourdomain.com/cron.php”.
  6. SEO URL’s: “sprechende” URL’s einschalten und das Pathauto Modul aktivieren und einstellen: dabei insbesondere die Umlautersetzung aktivieren; “Dublicate Content” vermeiden
  7. FCK-Editor installieren (ggf. inkl. IMCE-Modul): dazu passende Einstellungen in den Benutzerrechten und für die Eingabeformate setzten
  8. Image Modul(e) installieren: Image Modul und Image Assist. Auf Anpassung und Integration des CSS-Codes von Image Assist in die CSS-Datei des genutzten Themes achten.
  9. Comment Subject Modul installieren, um merkwürdige Kommentarbetreffs zu vermeiden.
  10. Comment Notify Modul installieren, um Benachrichtigungen auch für unregistrierte User zu ermöglichen
  11. Akismet Modul installieren, WordPress API-Key eingeben und konfigurieren
  12. Trackback Modul installieren und konfigurieren
  13. Übertragen der alten Artikel aus nsah.de und nsah.de in diesen Blog inkl. Einrichten von Weiterleitungen

{ 2 comments… read them below or add one }

1 silke Juni 25, 2008 um 23:18

Hi! Cool, dass Du so genau aufschreibst, wie Du Dein Drupal-Blog hinbekommen hast! Ich probiere gerade auch damit rum, will weg von diesem nanoblogger…
Weiter so!
silke

2 Nils Juni 26, 2008 um 00:25

Hi Silke,

mein derzeitiges Fazit ist allerdings, wenn man “nur” Bloggen will, dann passt WordPress oder Serendipity besser als Drupal (außer man ist Bastelfreak und legt gerne selbst Hand an). Bei diesen Programmen stehen viele Funktionen einfach von Haus aus zur Verfügung und müssen nicht erst mühsam eingebaut, eingepasst und konfiguriert werden.

Auch wenn ich Drupal sehr schätze, passt es mir im Moment mit knapper Freizeit gar nicht, dass ich eigentlich noch an mehreren Stellen Hand anlegen müsste … vom Bloggen selbst mal abgesehen.

Aber gleichgültig mit welchem System: viel Erfolg beim Bloggen :) !

Nils

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