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Immer wieder gibt es den Ratschlag für ehrgeizige Blogger die Links der eigenen Blogbeiträge in den gängigen Socialbookmarkdiensten einzutragen. Allerdings ist dies selbst bei einem Blog und sechs Bookmarkdiensten schon sehr mühselig. Dazu werden bei eingen Diensten Accounts mit vielen Links zu einer einzigen Hauptdomain als verdächtig eingestuft.

Was tun?

Nun entweder man lebt nach dem Motto ohne Fleiss keinen Preis oder man investiert Geld um sich eine passende Software zuzulegen. Zweiteres ist sicherlich eher etwas für (über)ambitionierte Blogger oder SEO-Fanatiker.

Ein sehr gutes Script für einen solchen Einsatzzweck ist der RSS-Bookmarker . Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: das Script kostet Geld und zwar 300,- $ und ist sicherlich nichts für den einfachen Hobbyblogger. Aber wer energischer seine Ziele verfolgen will, kann das Script auf einem Server installieren. Es lassen sich Benutzeraccounts von 34 Bookmarkdiensten anlegen (auch mehrere für einen Dienst). Anschließend abonniert man einfach den eigenen RSS-Feed und bestimmt in welcher Form die Links zu den einzelnen Beiträgen in die Dienste eingetragen werden sollen.

Die Einträge finden erst nach und nach statt, so dass die Automatisierung unauffällig bleibt. Darüber hinaus kann man einstellen, dass nur eine begrenzte Zahl an Accounts für ein Bookmark verwendet werden. Diese werden dann aus der Gesamtzahl per Zufall ermittelt. Ähnlich ist es mit den Tags. Diese werden fest vorgegeben, aber auch hier lässt sich bestimmen, dass immer nur eine gewisse Anzahl aus allen angegebenen Tags genutzt wird.

Leider ist es nicht möglich die beispielsweise in WordPress vergebenen Beitragskategorien oder Tags automatisiert zu verwenden. Bisher der einzige größere Nachteil den ich entdecken konnte. Ansonsten wirkt das Tool solide programmiert und das Herstellerforum scheint auch gut betreut zu sein.

Jetzt bleibt nur die Frage, ob man ein solches Vorgehen moralisch/ethisch für sich vertreten kann und wie effektive diese SEO-Maßnahme wirklich ist?!

PS: Sehr nett finde ich auch das Administrationtool für Scuttle: ScuttlePlus

Update: Ich habe bei einem kurzen Test Probleme mit WordPress-Feeds festgestellt, die der Produzent der Software jedenfalls nicht kurzfristig lösen konnte. Damit ist das Script uninteressant für mich.