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So, nach einigen turbulenten Geschehnissen außerhalb des Netzes und der damit einhergehenden längeren Blogpause, melde ich mich mit einer für mich sensationellen Meldung zurück:

Ich bin jetzt auch Macianer 😉 !

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Nachdem ich Frank sozusagen die Vorhut und Sondierung überlassen habe, hatten mich seine Berichte schon so neugierig gemacht und gleichermaßen überzeugt, dass mein Arbeitsalltag ebenfalls durch einen Mac bereichert werden sollte. Leider galt es e rst einige andere Dinge zu klären und zu erledigen. Im Grunde hatte ich den Kauf eines MacBooks grob für den August diesen Jahres angedacht. Aber dann kam die Media Markt 25% Rabattaktion dazwischen. Ein nagelneues MacBook (2GB RAM, 160GB Festplatte, SuperDrive) für 899,25 statt 1.199,- EUR konnte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.

Ein richtiges Resümee will ich noch nicht ziehen, aber ich bin im Moment mehr als zufrieden bzgl. der Neuanschaffung und insbesondere der Handhabung.

Kurz nach dem Einstieg habe ich mich dann durch die Liste an Programmen in Franks Artikel „Mac OS X: Tipps, Software und Links für Umsteiger“ gearbeitet und bin nun beim Desktopeditor Ecto angekommen mit dem dieser Beitrag auch verfasst wurde … mal sehen, ob meine Begeisterung bleibend sein wird. Der Einstieg in das Betriebssystem OSX gelang mir recht gut, da für mein Empfinden die grundsätzliche Bedienung (bis auf einige Mac Spezialitäten) auch nicht anders als unter Windows ist (jaja, ich höre schon förmlich den Aufschrei überzeugter Macianer 😉 ). Auf die Unterschiede und vor allem diejenigen, die einen gewohnten Windowsnutzer ziemlich verwirren bis sogar verzweifeln lassen können, kann man sich allerdings durch die Lektüre diverser Sonderhefte zum Thema Wechsel von Windows zum Mac im Zeitschriftenhandel vorbereiten (meine Favoriten sind „c’t special Mac Einsteiger – Umsteiger – Aufsteiger“ und „MacPraxis: Die besten Tipps für Windows-Umsteiger„). Ich hatte dazu noch das Glück, dass Frank bereit war mir eine ca. zweistündige Ersteinweisung per Skype in mein neues MacBook zu geben. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Frank 😀 !

Zwei kurze und sicherlich nicht umfassende Hinweise für den Erstkontakt mit dem Mac:

Ich habe nicht bemerkt, dass ich bei der Abfrage einiger Informationen vor der ersten Nutzung des Betriebssystems außer der Eingabe meines Namens auch den Benutzernamen für die Anmeldung mit eingegeben habe. Jedenfalls bin ich jetzt auf dem Mac „nilsschulteamhulse“ und mein Heimatordner nennt sich genauso. Während sich der Nutzername noch unter Vorbehalt ändern lässt ist eine Änderung des Ordnernamens nicht ohne weiteres möglich. Also am Besten gleich bei der Einrichtung auf einen kurzen Nutzernamen achten.

Die tückische Falle, dass die unter Windows übliche Tastaturkombination zur Erzeugung des „@“ Zeichens ([ALT] + [Q]) beim Mac dazu dient das aktuelle Programm zu schließen wird zwar immer wieder erwähnt, aber es passiert einem zu Beginn doch des Öfteren (sehr erfreulich bei der Eingabe mehrerer Daten in ein Webformular, das man dann gekonnt schließt, während man eigentlich seine Emailadresse eingeben möchte).

Bisher lief alles recht glatt für mich und insgesamt habe ich den Eindruck, dass mir trotz der Einfindungsphase das produktive Arbeiten unter OSX leichter als unter Windows fällt. Sogar eine größere Anzahl an Tastenkombinationen beherrsche ich schon fließend, während ich mir unter Windows nur die allernotwendigsten gemerkt habe. Allerdings muss ich eingestehen, dass die Windows XP Installation mit der ich bisher zumeist gearbeitet habe bereits vier Jahre und einige Experimente auf den Buckel hat und der dazugehörige PC sicherlich nicht mehr zu den Leistungsfähigsten gehört.

Kleine Anekdote am Rande: sämtliche Programminstallationen verliefen bisher problemlos. Die einzigen zwei Schwierigkeiten, die mir bisher begegneten sind die Nutzung zweier Drucker an einem PC mit Windows über das Netzwerk und die parallele Installation von Windows neben OSX auf dem MacBook mit Hilfe von BootCamp.

Letzteres soll im Grunde relativ einfach sein und geht wohl bei den meisten problemfrei über die Bühne. Bei mir lag es einerseits wohl an einer etwas verschmutzten Windows XP CD, die dazu führte, dass nach Start der Installationssequenz statt der Installation von Windows einfach OSX ohne weitere Fehlermeldung neu gebootet wurde. Dann hatte ich versäumt die BootCamp Anleitung zu lesen und so nicht mitbekommen, dass die Partitionierung durch BootCamp nicht ausreicht. Es muss während der Windows Installation die vorgesehene Partition extra mit FAT32 oder NTFS formatiert werden. Schlussendlich scheiterte ich dann an den vielen Windows XP Recovery CD’sin meinem Besitz, die sich für diesen Zweck nicht eigenen. Die einzige vollwertige XP CD brachte erst keine Formatierungsoption während des Installationsvorganges mit. Ich wollte es dann ganz trickreich angehen und nutzte eine vorhandene Vista DVD, um die Partition mit NTFS zu formatieren. Dann brach ich den Installationsvorgang ab und startete erneut mit der XP CD. Aber auch das brachte keinen Erfolg. Es wird nämlich eine Installations CD mit XP inkl. SP2 benötigt und SP2 war in meiner XP Installationsdisk nicht integriert.

Ich habe dann erst einmal aufgegeben und statt XP nun Windows Vista installiert. Auf ein parallel installiertes Windows möchte ich nicht verzichten, da ich sehr viele Software Lizenzen für Windows besitze (z.B. MS Office 2007), die ich nicht kostspielig neu erwerben möchte bzw. auch gar nicht erwerben kann, da es durchaus noch ein paar Softwarelücken für OSX im Vergleich zu Windows gibt (z.B. Homebanking mit StarMoney, Buchführung mit Lexware).

Einige durcheinandergewürfelte Links:

Manuela hat einige interessante Artikel in Ihrem Blog veröffentlicht: